Termine  

09 Okt 2022;
10:00AM -
SCS V - Neustadt V
19 Okt 2022;
02:00PM -
Seniorenliga Neustadt - SCS
23 Okt 2022;
10:00AM -
SCS I - Herxheim I
   

Bildergalerie  

   

Training  

Jugendtraining:

   Fr, ab 17:30 Uhr

Spielabend:

   Fr, ab 20:00 Uhr

Spiellokal:

   Kath. Pfarrzentrum Herz Jesu

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Der Schachclub Schifferstadt wurde 1922 gegründet. 100 Jahre später gibt es den Club immer noch und hat über 70 aktive Mitglieder. Im Jubiläumsjahr hat der Verein um den Vorsitzenden Roland Meinhardt diverse Veranstaltungen geplant. Eine dieser Veranstaltungen wurde bereits erfolgreich durchgeführt: Ein Schachturnier für Politiker

 

“Schach fördert die Fähigkeiten wie Konzentration, eine gute Beobachtungs- und Auffassungsgabe, Kombinationsvermögen und Ausdauer. Fähigkeiten, die im Leben von Nutzen sind”, sagte einst Richard von Weizsäcker. Der 6. Bundespräsident war ein leidenschaftlicher Schachspieler. Auch Peer Steinbrück, der ehemalige Kanzlerkandidat, sowie Ex-Innenminister Otto Schily  waren dem Schach sehr verbunden. In Berlin wird schon seit 1987 jährlich ein Schachturnier für Politiker ausgetragen. Unter anderem Schily oder Hans-Christian Ströbele haben daran bereits teilgenommen. “Schach und Politik, das passt gut zusammen”, dachte sich Roland Meinhardt und organisierte daraufhin ein solches Turnier für Politiker aus Schifferstadt und der Region.

Auf Meinhardts Einladung trafen sich  8 Teilnehmer jeglicher politischer Couleur in den Räumlichkeiten des Schachclubs. Die Freie Wähler-Gruppe Schifferstadt stellten die meisten Teilnehmer. Die Stadtratsmitglieder Dieter Weißenmayer, Marion Schleicher-Frank und Franz-Josef Kolb, sowie Landtagsabgeordneter Patrick Kunz zeigten Ihr Können am Schachbrett. Thomas Mohr (SPD), Harald Hösch (UWG) und Reiner Huber (CDU) ergänzten das politische Teilnehmerfeld. Berthold Heberger, Bauunternehmer aus Schifferstadt und leidenschaftlicher Schachspieler, ist zwar nicht politisch aktiv, vervollständigte unter Zustimmung der restlichen Teilnehmer das Spielerfeld. Mit der geraden Anzahl an Teilnehmern konnten wir ein kompaktes Rundenturnier mit 7 Runden spielen. Jeder spielte gegen jeden und niemand musste aussetzen. Mit den Teilnehmern vereinbarten wir eine Bedenkzeit von 15 Minuten pro Partie. Die Hobbyschachspieler freuten sich mit Schachuhr zu spielen, mussten aber das eine oder andere Mal daran erinnert werden die Uhr nach einem Zug zu drücken”, sagte Meinhardt mit einem Augenzwinkern.

Die Zeitkontrolle wurde in der ersten Runde Marion Schleicher-Frank gleich mal zum Verhängnis. In ausgeglichener Position gegen Ihren Parteifreund Franz-Josef Kolb überschritt sie die Bedenkzeit  und verlor. Beide FWG’ler überraschten aber mit kreativem Spiel und beeindruckten die kiebitzenden Vereinsschachspieler. Am Ende landeten beide im Mittelfeld. Den Turniersieg machte ein Trio unter sich aus. Thomas Mohr und Berthold Heberger spielten ansprechendes Schach und konnten Reiner Huber durchaus Paroli bieten. Huber, als aktives Mitglied im Schachclub und Spieler der dritten Mannschaft, war aber der Favorit. Es wurde allerdings im Vorfeld vereinbart, dass Huber “außer Konkurrenz” mitspielt und falls er gewinnen sollte, der Titel an den Zweitplatzierten übergeht. So kam es dann auch. Huber siegte sechs Mal und spielte einmal unentschieden. Auf dem zweiten Rang landete Heberger, der auch sechs Mal gewann und nur gegen Huber aufgeben musste. Er wurde schließlich zum Turniersieger gekürt und freute sich über einen Pokal und einen Schmagges-Gutschein. Dritter wurde Thomas Mohr, der sich das Unentschieden gegen Huber erkämpfte, wofür er ein besonderes Lob seines Gegners und der Vereinsspieler bekam. Patrick Kunz wurde Vierter und siegte im internen FWG-Duell. Er konnte gegen alle seine Parteifreunde gewinnen. Im hinteren Mittelfeld landeten Dieter Weißenmayer und Harald Hösch.

“Das Turnier war ein voller Erfolg. Die Hobbyspieler hatten alle Spaß und bedankten sich für die gute Organisation. Auch die Verpflegung mit Kuchen und den legendären Schachclub-Fleischkäsebrötchen wurde gelobt”,  freute sich Meinhardt und ergänzt: “Manche Teilnehmer könnten von der Spielstärke in einer unserer Mannschaften spielen. Ich hoffe, dass ich den einen oder anderen Mal im Club begrüßen kann. Beim Jedermann-Turnier, was auch als Jubiläumsveranstaltung geplant ist, wollen die meisten wieder teilnehmen.” Zur Feier des Jubiläums wird es im November einen Festakt im Alten Rathaus mit vielen Gästen in Schifferstadt geben. Als weiteres Highlight ist eine Simultanveranstaltung mit Vincent Keymar geplant, der aktuellen Nummer eins in Deutschland.

 

 

 

 

 

 

   
© Schachclub Schifferstadt