Termine  

Keine Termine
   

Shredder  

   

Training  

Jugendtraining:

    Fr, 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr

Spielabend:

    Fr, ab 20:00 Uhr

Spiellokal:

   Kath. Pfarrzentrum Herz Jesu

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Unser Christi Himmelfahrt-4er-Mannschafts-Blitzturnier fand erstmals im Jahre 1972 statt. Da bezeichnete man es noch als ,,Uhren-Schnellturnier für Vierermannschaften“. Anlaß war das Jubiläum ,,Fünfzig Jahre Schachclub Schifferstadt“. Eingeladen wurden alle Vereine der pfälzischen Landesklasse, kämpfen sollten sie in Partien mit sieben Minuten Bedenkzeit pro Spieler (später reduzierte man auf fünf Minuten) um den Wanderpreis ,,Goldener Hut von Schifferstadt“. Der Bildhauer Karl-Heinz Pister schuf die Kupfertafel, die das Abbild des zwischen 1400 bis 1300 v. Chr. hergestellten und 1835 in der Nähe von Schifferstadt gefundenen Artefakts aus der Bronzezeit zeigt. Die Namen der Siegermannschaften werden eingraviert. Mit dem Evangelischen Gemeindezentrum in der Lillengasse fand man einen absolut angemessenen Austragungsort. Das gilt im übrigen auch für den späteren (und derzeitigen) Spielort: die Aula des Paul-von-Denis-Schulzentrums. 14 Teams, bestehend aus je vier Spielern, kamen am 11. Mai 1972 zur Premiere. Turm Ludwigshafen hielt als erster Sieger Einzug in die Annalen. Die Besten bedachte der Veranstalter (damals wie heute) mit Sachpreisen und Urkunden, alle Teilnehmer erhielten ein kleines Geschenk sowie (damals wie heute) den ,,Schifferstadter Frühlingsgruß“, ein Bündel schmackhafter Rettiche. Die Turnierleitung mit Karl Becker, Rudolf Seyfarth, Franz Schwind und Rainer Sutter brachte den Wettstreit ohne Probleme und in freundschaftlicher Atmosphäre über die Bühne. Für das leibliche Wohl sorgten an diesem Tag, so wie sie es noch viele weitere Jahre tun sollten, Josef Maurer und die ,,Schachfrauen“.

 

Bis 1974 rekrutierten sich die teilnehmenden Mannschaften aus den Vereinen der pfälzischen Landesklasse, ab 1975 waren auch die Absteiger aus der Regionalliga sowie die Bezirksmeister teilnahmeberechtigt. Noch weiter ausgedehnt wurde im Jahr 1977: nun ließ man zusätzlich alle Bezirksklassen-Vereine zu. 1980 unterteilten die Verantwortlichen erstmalig in zwei Leistungsgruppen: Abteilung A beinhaltete alle Teams bis maximal Landesklasse, Abteilung B umfaßte Vertretungen aus Bezirks- und Kreisklasse sowie reine Jugendmannschaften. Bis 1980 wertete der Bezirk III der Pfalz übrigens das Turnier am Vatertag als seine Bezirks-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft. Ab 1981 wurden auch sämtliche Mannschaften der Regionalliga Pfalz einbezogen, 1994 erweiterte man um die Formationen aus der ersten und zweiten Rheinland-Pfalz-Liga. Gleichzeitig wurde in diesem Jahr die Bezirksliga aus der A-Gruppe in ,,B“ übernommen. 2004 ließ man erstmals rheinland-pfälzische Teams aus der Oberliga zu, 2016 dann auch rheinland-pfälzische Mannschaften aus den Bundesligen. Die Klasseneinteilung der Gegenwart sieht wie folgt aus: In der A-Gruppe spielen ,,Vierer“ aus der 1. und 2. Bundesliga, der Oberliga, der 1. und 2. Rheinland-Pfalz-Liga, den Rheinland-, Pfalz- sowie Rheinhessenligen. Die B-Gruppe nimmt Mannschaften aus der Bezirksliga, der Bezirksklasse, der Kreisliga und der Kreisklasse auf.

 

Während 1972 und auch später noch, wie bereits erwähnt, um die Ehre sowie um Sachpreise und Urkunden geblitzt wurde (1978 gab es übrigens als besonderes ,,Schmankerl“ eine Sondermarke der Deutschen Bundespost mit dem Bild des ,,Goldenen Hutes“ als Präsent für jeden Teilnehmer !), trägt der Schachclub Schifferstadt seit 1992 den veränderten Zeiten Rechnung: die Brettsieger beider Leistungsgruppen empfangen Geldpreise.

 

Sehr stolz ist der Schachclub Schifferstadt auf die Tatsache, dass das Turnier selbst in all den Jahren stets ohne größere Zwischenfälle verlief, was sicherlich auch darauf zurückgeführt werden kann, dass das Organisations-Team ausgezeichnet eingespielt ist und jeder die ihm zugedachten Aufgaben mit viel Einsatz erfüllt.


 

   
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