Die dritte Mannschaft startet mit einem Unentschieden in die Saison

Als Aufsteiger in die Bezirksliga Nord / Ost ist das Ziel der dritten Mannschaft des Schachclubs in dieser Saison erstmal die Klasse zu sichern. Mannschaftsführer Reiner Faulhaber kann dafür  im Großen und Ganzen auf das gleiche Personal wie in der vergangenen Saison setzen. Lediglich Linda und Laura Kovac werden in dieser Saison in der zweiten Mannschaft eingesetzt, dafür verstärkt aber Armin Sontowski als Neuzugang das dritte Team.

In der ersten Runde traf man gleich auf die nominell stärkste Mannschaft der Liga. Als Gast spielte man bei der dritten Garnitur des SK Ludwigshafens, die in dieser Saison gerne um den Aufstieg mitspielen würden. Die Ausgangslage des Schifferstadter Clubs wurde durch das Fehlen der beiden Stammspieler Reiner Huber und Jürgen Köchert zusätzlich erschwert.

Am Spitzenbrett kam Zoli Kovac mit den weißen Steinen etwas schlechter entwickelt aus der Eröffnung. Sein erfahrener Gegner nutze diesen Entwicklungsvorsprung gekonnt aus und generierte sich zwei zusammenhängende Freibauern die zum Sieg reichten. Jochen Stirmlinger an Brett zwei spielte eine schöne Partie in der er immer leichten Vorteil hatte. Sein nominell stärkerer Gegner verteidigte sich aber gut und nach 44 Zügen einigte man sich auf ein Unentschieden. Armin Sontowski am dritten Brett bekam es mit den weißen Steinen mit der über alle Spielklassen beliebten Spanischen Verteidigung zu tun. Es entwickelte sich eine schöne Partie in der er im Mittelspiel einen Zentrumsbauern gewinnen konnte und nach einem taktischen Qualitätsopfer erreichte er ein Endspiel mit einem Mehrbauern, der zum Sieg reichte. Gerd Heidemann an Brett vier spielte wohl die abwechslungsreichste Partie des Tages. Er erspielte sich nach wenigen Zügen einen deutlichen Vorteil, war dann aber einer Mattdrohung ausgesetzt die er nur mit materiellen Verlusten und der Bloßstellung des Königs parieren konnte. Nach 30 Zügen musste er dann aufgeben. Kapitän Reiner Faulhaber an Brett fünf spielte souverän, konnte sich aber ebenso wie sein Gegner keinen Vorteil erkämpfen. Ein Unentschieden war die Folge. Altmeister Heinz Stahl an Brett sechs war mit den schwarzen Figuren dem scharfen Königsgambit ausgesetzt. Die Partie verflachte allerdings nach wenigen Zügen, da sein Gegner leichtsinnig die Dame einstellte und wenig später aufgab. Ersatzspieler Tobias Schotthöfer an Brett sieben schaffte wohl die größte Überraschung, in dem er einen nominell deutlich stärkeren Gegner bezwang. Der zweite Ersatzspieler, Patrick Faulhaber an Brett acht, hatte leider wenig Glück und lief einem ständigen Nachteil hinterher und musste nach 41 Zügen aufgeben. 

Somit trennten sich beiden Mannschaften unentschieden. Ein Achtungserfolg für die Schifferstadter, die den ersten Punkt zum Klassenerhalt gesammelt haben.

 

Autor: Andreas Teuffer

   

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