Saison erfolgreich beendet für die dritte und fünfte Mannschaft

Im Spitzenspiel der achten Runde der Bezirksklasse II / III traf die dritte Mannschaft des Schachclubs auf die TSG Deidesheim. Beide Mannschaften starteten mit dem Wissen, dass ein Sieg im direkten Vergleich den Aufstieg in die Bezirksliga bedeuten würde. Daher ist es umso erstaunlicher, dass der Gegner aus Deidesheim, der zudem noch das Heimrecht hatte, es nicht schaffte eine komplette Mannschaft aufzustellen. Sie mussten zwei Bretter unbesetzt lassen. In diesem  Fall Glück für die Schifferstadter, die somit ohne eine Partie zu absolvieren, vor Spielbeginn bereits mit 2:0 führten. Jochen Stirmlinger an Brett 2 und Reiner Huber an Brett 3 konnten dann den Angriffen Ihrer stärker einzuschätzenden Gegner standhalten und jeweils ein Unentschieden erkämpfen. Laura Kovac an Brett 5 überrollte geradezu Ihren Gegner. Nach wenigen Zügen hatte sie schon entscheidenden Vorteil und sammelte immer mehr Material des Gegners ein bis sie schließlich zwei Türme mehr hatte und der Gegner zu Recht aufgab. Zoli Kovac am Spitzenbrett nutzte eine Ungenauigkeit des Gegners aus, der seine Schwerfiguren so unglücklich auf dem Brett positionierte, dass entweder ein Grundlinienmatt oder ein entscheidender Materialverlust die Folge gewesen wäre. Auch Mannschaftsführer Reiner Faulhaber an Brett 6 nutzte einen Fehler seines Gegners aus und erhöhte das Mannschaftsergebnis auf 6:1. Lediglich Linda Kovac, die wie immer sehr angriffslustig spielte, übersah ein einzügiges Matt und verlor. Eine starke Leistung der dritten Mannschaft, die mit diesem 6:2 Sieg nun alleiniger, uneinholbarer Tabellenführer ist.  Somit steht man bereits vor der finalen Schlussrunde Ende April, in der man aber spielfrei ist, als sicherer Aufsteiger in die Bezirksliga fest.

Das Ziel der neu formierten fünften Mannschaft war es in dieser Saison Erfahrung zu sammeln und den Spielern Spielpraxis zu ermöglichen. In der Kreisliga A belegte man abschließend einen geteilten sechsten Platz. Leider konnte man die letzten beiden Runden nicht mehr gewinnen, was eine bessere Platzierung verhinderte. In der sechsten Runde traf man auf die favorisierte zweite Mannschaft aus Waldsee. David Keuper an Brett vier gewann gegen seinen in dieser Saison noch verlustfreien Gegner sehr schnell die Dame und dann auch das Spiel. Zeitgleich verlor aber Wolfgang Paul an Brett 3 seine Partie zum zwischenzeitlichen 1:1. In einem ständigen Auf und Ab verlor Helmut Peter an Brett 2 abschließend einen Turm und dann auch sein Spiel. Samira Schotthöfer am Spitzenbrett kämpfte gegen Ihren deutlich erfahreneren Gegner lange, übersah dann aber ein dreizügiges Matt und verlor zum Endstand von 1:3. Die siebte Runde verlief leider auch nicht erfolgreicher und man verlor gegen die zweite Mannschaft vom Schachhaus Ludwigshafen mit 1.5:2.5. David Keuper gewann dabei an Brett vier kampflos. Danach folgten aber zwei unglückliche Niederlagen von Wolfgang Paul und Samira Schotthöfer. Helmut Peter konnte sich aber dagegen über ein verdientes Unentschieden an Brett zwei freuen.

Mit dieser erfreulichen Mischung aus Jung und Alt war es dennoch eine gelungene Saison der fünften Mannschaft. Jeder Spieler konnte mit selbst erkämpften Punkten zum positiven Mannschaftsbild beitragen. 

 

Autor: Andreas Teuffer

   

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